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Das richtige Profilblech beginnt mit einer guten Berechnung
Bei der Auswahl von Dach- und Fassadensystemen geht es nicht nur um Optik oder Preis. Das richtige Profilblech wird auf Basis von Belastungen, Spannweiten und Anwendung bestimmt. Deshalb unterstützen wir unsere Kunden mit Berechnungen, die Einblick in die richtige Profilwahl, Stahlstärke und Befestigungsweise geben. Ob Warmdach, Fassadenbekleidung oder ein Standard-Dachaufbau: Mit der richtigen Berechnung vermeiden Sie Unterdimensionierung und unnötig schwere Lösungen.
Von der Profilwahl zur technischen Begründung
In vielen Projekten beginnt die Auswahl bei der Anwendung oder dem gewünschten Erscheinungsbild, wie einem bestimmten Fassadenprofil oder einem bestimmten Dachplattentyp, woraufhin ausgehend von diesem Wunsch berechnet wird, welches Profil geeignet ist, welche Stahlstärke erforderlich ist, wie weit die Platte spannen darf und wie oft eine Befestigung notwendig ist, wobei bei Fassadenanwendungen die Ästhetik oft eine größere Rolle in der ersten Wahl spielt und bei Dachanwendungen der Schwerpunkt stärker auf der konstruktiven Leistung liegt, während in beiden Fällen Berechnungen dafür sorgen, dass die gewählte Lösung technisch korrekt ist.
Welche Faktoren bestimmen das Ergebnis?
Die Belastungen auf Dach- und Fassadensysteme werden durch eine Kombination von Faktoren bestimmt. Die wichtigsten sind:
- Windlast: Abhängig von Windzone (1, 2 oder 3 in den Niederlanden), Umgebung (Küste, bebautes oder unbebautes Gelände), Gebäudehöhe und Position des Elements (Druck- und Sogzonen).

- Schneelast: Einschließlich Anhäufung durch Wind, zum Beispiel bei Dachübergängen oder Aufkantungen.
- Eigengewicht und dauerhafte Belastung: Wie Profilblech, Dämmung und Dachabdichtung, ergänzt durch Extras wie Solarmodule, Installationen, Leitungen oder ein Gründach.
- Nutzung und Wartung: Zum Beispiel Begehbarkeit für Inspektion oder Wartung.
- Konstruktive Randbedingungen: Wie Spannweiten, Feldaufteilung und Befestigungsabstände.
Darüber hinaus werden auch Durchbiegung und Risiken wie Wasseransammlung berücksichtigt. Eine Dachplatte muss nicht nur stark genug sein, sondern auch ausreichend steif bleiben, um langfristige Probleme zu vermeiden.
Berechnung nach Normen und Richtlinien
Die statischen Werte der Profile sind auf Grundlage der geltenden europäischen Produktnormen festgelegt. Unsere Berechnungen werden gemäß den geltenden Normen der Eurocode-Reihe NEN-EN 1991-1-x einschließlich nationaler Anhänge durchgeführt. Die von uns veröffentlichten Standardlasttabellen basieren auf den Folgenklassen CC1 und CC2.
VFür die Windlast werden berücksichtigt:
- Windzone in den Niederlanden;
- Lage in Bezug auf Küste oder Bebauung;
- Gebäudehöhe;
- offener oder geschlossener Charakter des Gebäudes;
- Position des Elements innerhalb der Konstruktion.
Dieser systematische Ansatz stellt sicher, dass Lösungen nicht nur praktisch anwendbar sind, sondern auch den geltenden Vorschriften entsprechen.
Selbst rechnen mit SAB-static
Für Standardanwendungen können Kunden auch selbst Berechnungen mit unserem kostenlosen Berechnungsprogramm SAB-Static durchführen. Dieses Programm ist kostenlos über den Downloadbereich unserer Website verfügbar und dient zur Berechnung von Dach- und Wandanwendungen.
Mit SAB-static können Nutzer unter anderem:
- Dach- und Fassadensysteme berechnen;
- verschiedene Profile vergleichen;
- Einblicke in Spannweiten und Belastungen erhalten;
- schnell feststellen, welche Lösungen technisch geeignet sind.


Das Programm ist insbesondere geeignet für Kunden, die regelmäßig mit Profilblechen arbeiten und schnell selbstständig eine technische Prüfung durchführen möchten, zum Beispiel bei der Erstellung eines Angebots.
Die Standardberechnungen und Tabellen, die unter anderem in unserem technischen handbuch zu finden sind, basieren auf:
- geschlossenen Gebäuden;
- gleichmäßiger Lastverteilung;
- Mehrfeldträgern mit gleichen Feldlängen;
- Standard-Befestigungskonfigurationen.
In der Praxis treten jedoch auch abweichende Situationen auf, wie:
- Punktlasten (zum Beispiel Solarmodule auf Gestellen);
- ungleiche Spannweiten;
- spezifische Systemaufbauten;
- besondere Konstruktionen oder Anwendungen.
Effizient arbeiten mit dem richtigen Gleichgewicht
Durch die Kombination eines zugänglichen Berechnungsprogramms und spezialisierter Unterstützung bieten wir unseren Kunden das Beste aus zwei Welten. Standardsituationen können schnell und selbstständig berechnet werden, während für komplexere Projekte jederzeit Fachwissen zur Verfügung steht.
Starten Sie mit Ihrem Projekt?
Möchten Sie schnell Einblick in die richtige Profilwahl erhalten? Nutzen Sie SAB-static für eine erste Berechnung oder kontaktieren Sie unsere Abteilung Product Services für eine maßgeschneiderte Lösung bei komplexeren Anwendungen.